Die Mediator/innen sorgen für optimalen Voraussetzungen und Rahmenbedingen, damit Konflikte bearbeitet werden können. Sie sind neutral, unabhängig, allparteilich (d.h. alle Beteiligten werden gleich behandelt) und verschwiegen. Die Gespräche sind vertraulich. Mediator/innen geben keine Inhalte bzw. Auskünfte an Außenstehende weiter, auch nicht vor Gericht.

Ihre Aufgabe ist es, die Konfliktparteien dabei zu unterstützen, miteinander ins Gespräch zu kommen, deren Gesprächsbereitschaft aufrecht zu erhalten, auf eine friedliche, faire und offene Kommunikation zu achten, den Einigungsprozess zu fördern, die Anteile der Beteiligten am Konflikt zu benennen und zu analysieren, den Mediations-Prozess zu leiten und die von allen akzeptierte Lösung auf ihre Realisierbarkeit zu prüfen.

Menschen mit Mediationsausbildung kommen in verschiedensten Bereichen zum Einsatz:

  • zur Verbesserung des Betrieb- und Arbeitsklimas
  • zur Verbesserung der Kommunikation in Organisationsentwicklungsprozessen
  • bei Familienangelegenheiten, Scheidungen und Erbschaftsstreitigkeiten
  • bei Miet- und Nachbarschafsstreitigkeiten
  • bei Problemen in der Schule oder am Arbeitsplatz
  • bei Umweltrelevanten Problematiken
  • bei interkulturellen Konflikten
  • bei Konflikten im öffentlichen Raum
  • zur Unterstützung von PR-Tätigkeiten
  • für die Entwicklung einer Unternehmenskultur
  • für die Durchführung von Trainingseinheiten für Mitarbeiter/innen
  • bei interreligiösen Konflikten