Der Lehrgang ermöglicht es grundlegende Kenntnisse von Konfliktanalyse und -bearbeitung in Theorie und Praxis kennen zu lernen. Folgende Kompetenzen werden erworben:

  • spezielle Gesprächsmethoden im Umgang mit Vermittlung anwenden zu können
  • Mediation als kooperative Konfliktregelungsmethode im Feld Schule einzusetzen
  • Konfliktfähigkeit zum Unterrichtsthema zu machen
  • Peer-Mediator*innen aus- bzw. fortzubilden und zu betreuen.
  • Eingesetzte Methoden: Fachvorträge, Übung an Fallbeispielen und Rollenspielen, Selbsterfahrung, Videostudium und Methoden aus dem Forumtheater, Aufstellungsarbeit sowie Selbststudium.

Umfang

216 Unterrichtseinheiten verteilt auf 4 Semester verteilt, berufsbegleitend. Bei Absolvierung aller Module, Hospitationen, Literaturstudium und Abgabe der Abschlussarbeit werden 25 ECTS erworben

Kosten

Zu entrichten an die KPH, sowie den aktuellen ÖH-Beitrag pro Semester plus zusätzliche Reise- und Aufenthaltskosten für dislozierte Phasen (Reisen).

Zu erwerbende Kompetenzen

Die modulare Weiterbildung zum Coach für Peer-Mediation und Baukasten für Klassenvorstände soll die Absolventinnen und Absolventen befähigen:
  • das eigene Verhalten in Konflikten reflektieren zu können
  • den Handlungsspielraum zu erweitern
  • grundlegende Kenntnisse von Konfliktanalyse und -bearbeitung in Theorie und Praxis kennen zu lernen
  • spezielle Gesprächs- und Verhandlungsmethoden vermitteln zu können
  • Mediation als Vermittlungsinstrument anwenden zu können
  • Mediation als kooperative Konfliktregelungsmethode im Feld Schule einzusetzen
  • Peer-Mediation an Schulen oder in Jugendorganisationen zu implementieren
  • Aus- und Fortbildung der Peer-Mediator*innen zu organisieren
  • Peer Mediator*innen aus- und fortzubilden sowie zu betreuen
  • Peer Mediator*innen in ihrer Ausübung zu beraten (Coachingaufgabe/Supervision)
  • den mediatorischen Ansatz bei Mobbingfällen einsetzen zu können.
  • Schulentwicklung in Richtung präventiver Gewaltvermeidung zu betreiben.
  • Die Schaffung einer Schulkultur, in der der zielführende Umgang mit Konflikten bewusst ist, einzuleiten bzw. zu erweitern.

Zulassungskriterien

Abgeschlossenes Lehramtsstudium Abgeschlossene pädagogische Berufsausbildung, Tätigkeit in einem pädagogischen Feld.

Zielgruppe

Pädagoginnen und Pädagogen in BMHS, AHS, APS, BS, Hort, Kindergarten und allen anderen Bereichen der Erziehung und Bildung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Klassenvorständ*innen, Lehrer*innen, Personen, die Peer Mediationsarbeit begleiten oder implementieren möchten und die Ausbildungsprogramme für Peermediatorinnen und Mediatoren organisieren, bzw. diese selbst ausbilden, alle Interessierten, die im pädagogischen und/oder sozialen Bereich Peer-Mediatorinnen und Mediatoren ausbilden oder coachen z.B. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in der Jugendarbeit u.a.

Berechtigung nach absolvierter Ausbildung

Die Teilnehmer*innen erhalten nach Absolvierung des gesamten Lehrganges ein ZERTIFIKAT mit der Befähigung, das Fach Mediation an Schulen zu unterrichten sowie an Bildungs– und Jugendeinrichtungen Peer-Mediation einzurichten und zu leiten.

Lehrgangsleitung

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